Es lebe der Sport
Gefährliche Sportarten sind oft im Versicherungsvertrag ausgenommen. Manche erst ab gewissen Schwierigkeitsgraden. Diese Sportarten müssen Sie zusätzlich mitversichern lassen.
Es ist oft nicht ganz leicht zu beantworten, welche Sportart, bis zu welchem Schwierigkeitsgrad, mitversichert ist. Manche Versicherer versuchen, den Bereich durch Sportpakete immer mehr einzugrenzen, aber trotzdem gibt es oft Unklarheiten.
Bei der Antragstellung wird die Frage gern an die VersicherungsnehmerInnen zurückgespielt, indem gefragt wird: „Betreiben Sie gefährliche Sportarten oder Freizeitaktivitäten?“.
Ja, was denn jetzt? Ist Mountainbiken eine gefährliche Sportart? Sollten Sie angeben, dass sie hin und wieder gerne im alpinen Gelände wandern? Heißt es sonst im Schadenfall: „Das hätten Sie damals angeben müssen“ und Sie stehen ohne Leistung da?
Einfacher für Sie als VersicherungsnehmerIn ist es, wenn Sie sich diese Fragen erst gar nicht stellen müssen und in den Bedingungen Klartext gesprochen wird. Am besten wäre eine „Sport-All-Risk“-Versicherung: Alle Sportarten sind versichert, die nicht explizit in den Bedingungen ausgeschlossen werden. Beispielsweise auch Eisklettern auf dem Mount Everest.


